Dein Engagement entscheidet

Der Erfolg einer Partei hängt von ihren Mitgliedern ab. Wir freuen uns, dass wir auch in Nürnberg überzeugen und immer mehr werden: Aktuell über 700! Zeit für uns, einige der Neumitglieder zu fragen: Warum bist Du eingetreten? (Beiträge chronologisch, d.h. aktuelle Eintritte stehen oben)


Bernd, 67

Ich wohne seit über 20 Jahren mit meiner Frau und meinem Sohn im Knoblauchsland und habe mich als „Exil-Badener“ auch zum „Wahl-Franken“ entwickelt. Als studierter Betriebswirt und mit mehr als 40 Jahren beruflicher Erfahrung als Führungskraft in großen internationalen Unternehmen und durch meine Beratertätigkeit interessiere ich mich schon immer für die wirtschaftlichen Zusammenhänge in ihrer sozialen, gesellschaftlichen und ökologischen Bedeutung. Für die Krisen unserer Zeit brauchen wir neue Perspektiven: „Immer wieder das Gleiche versuchen und andere Ergebnisse erwarten, ist eine Variante von Wahnsinn!“ ist einer meiner oft zitierten Lieblings-Sätze. Ich bin seit einigen Jahren Mitglied im Verein für Gemeinwohl und war dort auch als Beirat deutschlandweit tätig. Ich habe mit einigen Gleichgesinnten den Verein Integrale LebensArchitekten gegründet und arbeite als Vorstand in Ausbildungen und Projekten beratend und begleitend mit, Vorstellungen von einem erfüllten und erfolgreichen, kurz: einem guten Leben mit integralen und systemischen Ansätzen zu verwirklichen. Das reflexhafte Agieren der verantwortlichen Menschen in der und begleitend zur Pandemie hat mir einmal mehr deutlich gemacht, wie weit wir von dem entfernt sind, was wir wissen (oder wissen könnten) und wie wenig wir in der Lage sind, systemisch und übergreifend zu denken und zu handeln. Die Grünen sind eine der Parteien, denen ich hier am meisten Zukunftsfähigkeit zutraue. Es ist an der Zeit, wirklich etwas in Bezug auf Verantwortung, Verzicht und Verteilung grundlegend zu verändern – deshalb habe ich mich für einen Beitritt und eine Unterstützung entschieden. Was ich außer „der Welt retten“ noch sehr gerne mache, ist Wandern, Radfahren, Lesen, gute Gespräche bei einem guten Essen und einem guten Wein mit guten Freunden (leider sehr kurz gekommen in den letzten Monaten), im Garten werkeln …… ich freue mich auf viele gute Gespräche und die gemeinsame Arbeit an unserer Zukunft!


Hauke, 47

Ich komme ursprünglich aus einem Dorf in Niedersachsen, lebe aber seit Langem mit meiner Frau und zwei Kindern in Thon. Zuhause sprechen wir meist spanisch, da meine Frau von dort kommt und auch ich mehrere Jahre dort studiert und gearbeitet habe. Meine Motivation, den Grünen beizutreten, sind die immer dramatischere Klimakrise, die Zerstörung der Umwelt und die überfälligen Änderungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wir sollten jetzt mit den richtigen Botschaften und Instrumenten Alle motivieren, für eine lebenswerte Welt für uns und unsere Nachkommen zu sorgen. Dazu müssen wir auch Systemfehler korrigieren, die zu immer größeren sozialen Ungerechtigkeiten führen und unsere offene Gesellschaft mit gleichen Chancen für Alle gefährden. Super finde ich Bewegungen wie FFF, die versuchen, grundlegende Themen von der Basis aus ganz vorne auf die politische Agenda zu bringen. Aber es braucht auch Leute, die diese Forderungen umsetzen, und ich glaube, dass ich dabei helfen kann. Ich habe Wirtschafts- und Staatswissenschaften studiert (in Nürnberg, Spanien, Frankreich) und in vielen Positionen in der internationalen Groß- und IT-Industrie gearbeitet. In meiner Freizeit kümmere ich mich um unseren Obst- und Gemüsegarten, gehe viel Laufen und fahre Rennrad. Außerdem liebe ich Segeln und sportliches Bergwandern, auch mal mit einem Klettersteig.


Christina, 40

Bereits einige Zeit habe ich das dringende Bedürfnis, mich aktiver in die Gesellschaft einzubringen. Fragen wie „Wo genau will ich mich einbringen?“ und „In welchem Umfang ist das überhaupt bei einem Vollzeitjob möglich?“ haben mich die letzten Jahre beschäftigt. Letztlich waren es mehrere ausschlaggebende Faktoren, die mich dazu bewogen haben, Mitglied beim Bündnis 90/ DIE GRÜNEN zu werden: Zum einen war es die Corona-Pandemie, die für mich inakzeptable gesellschaftliche Missstände  so sichtbar gemacht hat, dass ich nicht mehr tatenlos zusehen kann. Diese sind für mich Entsolidarisierung und eine immer mehr zunehmende „Me- Myself-and-I-Mentalität“ in der Bevölkerung, die Verschärfung der sozialen Ungleichheit sowie das Hintenanstellen von Klima- und Umweltschutz. Die GRÜNEN treten für alle meine Herzensanliegen gleichermaßen ein. Sie teilen mein klares Bekenntnis zu freiheitlich-demokratischen Grundwerten, sie stehen für eine ökologisch vertretbare und nachhaltige Politik, aber auch für eine solidarischere und sozial gerechtere Gesellschaft. Auch die Tatsache, dass ich in meinem Beruf als Sozialkundelehrerin täglich versuche, junge Menschen für Politik und gesellschaftliches Engagement zu begeistern, hat mich zum eigenen politischen Engagement gebracht. Wie sonst kann lebendige Demokratie glaubwürdig vermittelt werden? Mein Entschluss: mit gutem Beispiel voran. Ich freue mich wirklich sehr auf viele interessante Begegnungen und darauf, zusammen unsere gesellschaftlichen Probleme anzugehen! Christina Maier-Hofer, 40


Roman, 33

Mein Name ist Roman, ich bin 33 und wohne in Gostenhof. Und ich bin den GRÜNEN beigetreten, weil ich schon lange viele der Ideen teile und immer mehr das Bedürfnis habe, selbst etwas beizutragen. Als Softwarearchitekt/Coach helfe ich großen Finanzdienstleistern, Digitalprojekte sinnvoll auf die Straße zu bringen und gleichzeitig das nötige Wissen aufzubauen, diese eigenständig weiter zu entwickeln. Und vor allem im Bereich Digitalisierung haben die Grünen für mich massiven Vorsprung vor den anderen Parteien. Und DA würde ich mich gerne einbringen (meldet euch 😉). Erste tolle Kontakte dazu hatte ich 2017 in Berlin auf dem 5. Camp Netzbegrünung, zu dem mich Thomas Künstler (👋) sehr sympathisch und unkomplizert via Twitter eingeladen hat. Jetzt, ein paar Jahre später, habe ich genug Luft, um mich aktiv zu beteiligen. Privat findet man mich auf twitter.com/atamanroman und – in normaleren Jahren – in den Nürnberger/Fürther Boulderhallen oder auf Meetups rund um Softwareentwicklung, digitale Services und New Work. 
Ich freu mich!
– Roman


Gisela, 62

Als langjährige Wählerin der Grünen, bin ich jetzt in die Partei eingetreten. Der Partei, die sich als einzige für Tierwohl und ökologische Nahrungsmittelproduktion einsetzt. Als Veganerin und begeisterte vegane Köchin mit sehr viel Erfahrung wünsche ich mir ein Ende des unhaltbaren und menschlich nicht vertretbaren Tierleids und ein generelles Umdenken unserer Ernährung, vorallem eben bezüglich des weltweit viel zu hohen Fleischkonsums und damit einhergehend die Massentierhaltung. Ich arbeite als selbständige Grafikerin und war in diesem Bereich auch schon für die Grünen tätig, was mir nicht nur grafisch sondern auch inhaltlich sehr viel Spass gemacht hat. Darüber hinaus ist eine ganz große Leidenschaft das Wandern im Hochgebirge, mit dem Rucksack von Hütte zu Hütte. Deshalb habe ich auch schon mal monatelang als Köchin auf einer Schweizer Berghütte gearbeitet und auch wochenweise mit meinem Partner zusammen eine Schweizer Berghütte bewirtschaftet. Wer Lust auf leckere vegane Rezepte hat, z. B. mein „veganes Wildragout“, kann sich gerne bei mir melden unter giselahilgart@web.de Gisela Hilgart, 62, Vegane Köchin und Grafikerin, Nürnberg Großweidenmühle

Bernd

Mein Name ist Bernd Schneiker. Ich lebe seit mehr als 25 Jahren in Nürnberg, bin verheiratet und Vater von fünf Kindern. Nicht ganz zufällig arbeite ich genauso lange bei DATEV in ganz unterschiedlichen Aufgaben und bin aktuell als Führungskraft in der Entwicklung Anwaltssoftware tätig. Davor habe ich Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum studiert und bin in Halle/Westfalen auf dem Land groß geworden. Bewegt haben mich nicht erst in den letzten Jahren Klimapolitik, als fast täglicher Radfahrer die lokale Verkehrspolitik und generell wirtschaftliche Zusammenhänge. Jetzt will ich mich politisch einbringen und da gab es für mich eigentlich keine Alternative zu den Grünen. Ich hoffe, ich kann positive Entwicklungen unterstützen. Als erstes wäre da, den Raum für Autos in der Stadt zu reduzieren, Fahrradfahren einfacher und sicherer zu machen und einfach mehr Platz für Menschen in der Stadt zu schaffen. Im größeren Zusammenhang bin ich überzeugt, dass die Politik längst nicht die vorhandenen Möglichkeiten ausschöpft, um beim Klimawandel gegenzusteuern. Da ist mir vieles zu zaghaft und ließe sich schneller und besser machen als bisher – ohne marktwirtschaftliche Prinzipien zu verlassen. Im Gegenteil. Das macht für mich eine Marktwirtschaft aus, dass die Politik die Spielregeln festlegt und das beste für alle zu erreichen – und das kann nur nachhaltiges Wirtschaften sein.