Stadtentwicklung & Wohnen

Nürnberg wächst rasant: 2019 leben 40.000 Einwohner mehr in unserer Stadt als im Jahre 2000. Es entstehen komplexe Anforderungen an die Stadtentwicklung, aber auch ein großes Potenzial: Weg von der „Stadt für Autos“, hin zur „Stadt für Menschen“.

Eine bürgernahe, ökologisch grüne Stadtplanung orientiert sich an den Bedürfnissen der Bewohner unserer Stadt. Wie wollen wir morgen leben? Die Antwort auf diese Frage sollte für alle sozial gerecht sein und innovative und experimentelle Wohn- und Lebensformen fördern. Mehrgenerationshäuser, alters- und sozialgerechtes Wohnen, aber auch private Eigentumswohnanlagen können individuell im Bürgerdialog entwickelt werden. Deshalb handeln wir quartiersorientiert, bewahren und stärken die Vielfalt und Identität der einzelnen Stadtteile. Ein hoher Anteil an öffentlich gefördertem Wohnungsbau stellt auch zukünftig bezahlbare Mieten sicher.

Sicher zur Schule, sicher nach Hause. Für eine „Stadt der kurzen Wege“ für Fußgänger und Radfahrer sind autofreie Zonen in der Innenstadt erforderlich. Dabei werden die Mobilitätsbedürfnisse der innerstädtischen Anwohner berücksichtigt. Nürnberg war Vorreiter mit der größten Fußgängerzone Europa. Wir wollen dies konsequent und verkehrsreduziert weiterentwickeln.

Sanieren statt Abreißen. Mehr „Stadt in der Stadt“. Statt viel graue Energie (Beton) beim Abriss zu vernichten setzen wir uns bei zentralen Lagen für flächenschonenden Aufstockung sowie die energetische Ertüchtigung und Umplanung von Bestandsgebäuden ein. Bäume und Grünflächen für besseres Stadtklima. Begrünte Flachdächer auf öffentlichen und privaten Gebäuden, mehr Grün im öffentlichen Raum und Neupflanzungen von Stadtbäumen sichern ein naturnahes Stadtklima.

Mehr Grün im öffentlichen Raum führt zum „Sitzen ohne Kommerz“: Die Möglichkeit eines konsumfreien und attraktiven Aufenthaltes im öffentlichen Raum.                            

Die lebenswerte Stadt: Ökologisch nachhaltig – ökonomisch gerecht.                            

Artikel zum Thema

17. Dezember 2018

Möglichst großen Anteil von Grünfläche in Johannis erhalten